"Der Clou erscheint aber der Desportes des Daniel Brenna"
Der Neue Merker
 
     
   
 
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‚ein Wagner-Interpret, den die internationale Opernwelt mehr als gut gebrauchen kann‘

schrieb Der Neue Merker im Frühjahr 2014 über DANIEL BRENNA.

Seit seinem SIEGFRIED – Debut beim Longborough Festival, zählt DANIEL BRENNA international zu den gefragtesten Heldentenören für diese Rolle. So sang er zuletzt den SIEGFRIED im RING an der San Francisco Opera, der Washington National Opera, am Theater an der Wien, bei den Wagner-Tagen Budapest, beim Ravello Festival und an der Opéra Dijon, den SIEGFRIED in Siegfried an der Staatsoper Stuttgart und mit dem Odense Symphony Orchestra sowie der SIEGFRIED in Götterdämmerung am Staatstheater Karlsruhe und mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Im Herbst 2018 erschien eine CD dieses Konzerts bei NAXOS.

Seine internationale Karriere begann der Heldentenor Tenor 2011 am Opernhaus Zürich als ARON in Moses und Aron. In dieser Rolle war er 2010 bereits mit der Budapester Philharmonie beim Festival in Miskolc und im Palast der Künste Budapest erfolgreich.

Im Sommer 2012 machte Daniel Brenna sein vielbeachtetes Debut bei den Salzburger Festspielen als DESPORTES in Bernd Alois Zimmermanns Soldaten. Mit dieser Rolle debutierte er 2014 an der Bayerischen Staatsoper München sowie 2015 an der Scala di Milano. Sein erfolgreiches Debut an der Metropolitan Opera New York folgte 2015 als ALWA in Lulu. Diese Produktion wurde von der New York Times in der Rubrik THE BEST IN CULTURE 2015 ausgewählt: ‚Here was an ingenious staging…., with a superb cast….’, außerdem wurde der Mitschnitt der Aufführung vom 21. November 2015 zur Wahl der besten Opernaufnahme für die 60. Annual Grammy Awards nominiert. 2016 kehrte er als LACA in Jenufa an die MET zurück.

Daniel studierte Musikwissenschaft an der Boston University, wo er neben einem Masterabschluss auch sein Operndiplom erwarb. Erste Engagements führten ihn zum Tanglewood Festival, wo er unter Seiji Ozawa und Daniel Harding auftrat.

Heute arbeitet der amerikanische Tenor zusammen mit namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Christoph von Dohnányi, Kirill Petrenko, Ingo Metzmacher, Donald Runnicles, Stefan Soltesz, Michael Schonwandt, Alexander Vedernikov, Jaap van Zweden, Lothar Zagrosek, Achim Freyer, Jossi Wieler, Alvis Hermanis, Andreas Baesler, William Kentridge, Peter Konwitschny, Francesca Zambello,…

Gastauftritte führten den Heldentenor an die Opera in Bilbao, die Nederlandse Opera Amsterdam, die Edmonton Opera, die Oper Leipzig, die Komische Oper Berlin, das Aalto-Theater Essen, zum Festival St. Margarethen, sowie zum Rundfunkorchester München. Zu seinem Repertoire zählt er auch den SIEGMUND, den FALSCHEN DMITRIJ in Boris Godunov, BORIS in Katja Kabanowa, HERODES in Salome, AEGISTH in Elektra, PRINZ RADJAMI in Die Bajadere und EISENSTEIN in Die Fledermaus. Als JIM MAHONEY in Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny begeisterte er anlässlich der Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden. Für seinen ersten TANNHÄUSER am Theater Dortmund wurde er m Spielzeitrückblick von "WAZ", "NRZ", "Welt am Sonntag" als bester Sänger ausgewählt.

Seine Affinität zu zeitgenössischer Musik bewies er zuletzt in Uraufführungen in Moskau als PUSCHKIN in ‚Puschkin‘ und am Theater St. Gallen als ALOIS OBRIST in David Philipp Hefti’s UA ‚Anna’s Maske‘.

In der Saison 18/19 ist Daniel Brenna der LACA in Jenufa in Dijon, Caen und am Staatstheater Wiesbaden, der TAMBOURMAJOR an der Nationaloper Helsinki, SIEGFRIED in Götterdämmerung am Staatstheater Karlsruhe. Den EISENSTEIN in Die Fledermaus verkörperte er in Gala-Konzerten im BASF-Feierabendhaus sowie an der Deutschen Oper Berlin. Mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra singt er Mahler’s LIED VON DER ERDE, beim Bard SummerScape Festival debutiert er als DER FREMDE in Das Wunder der Heliane.

Künftige Engagements führen ihn als TAMBOURMAJOR an die Oper Zürich und zum Festival Aix-en-Provence. Seinen ersten TRISTAN singt er an der Staatsoper Stuttgart, sein Debut als PARSIFAL macht er an der Grand Opéra de Genève und den SIEGFRIED im Ring singt er am Staatstheater Kassel und an der Oper Göteborg.